Emailoffice@blumenpark.atTelefon+43 (0) 512 30 28 00Öffnungszeiten

Mo – Sa: 09.00 – 18.00 Uhr  |  Sonn- & Feiertags: 10.00 – 16.00 Uhr

Österreichs erste
Bio-Blumengärtnerei

Unser Sortiment an Bio-Blumen, Bio-Kräutern und Bio-Gemüsepflanzen ist einzigartig in ganz Österreich. Mit Bio-Qualität von Seidemann erhalten Sie 100% chemie- und pestizidfrei nach BIO-Austria-Richtlinien produzierte Pflanzen.

Unser Blumenpark – täglich geöffnetes Pflanzenparadies

Hier finden Sie alles was Sie für Ihren Garten, Ihre Terrasse oder Ihre Wohnräume benötigen. Unser Gartencenter lädt zum Verweilen in unserem gemütlichen Cafe oder zur Inspiration für Ihre Garten- und Wohnträume ein!

Gärtnerservices – Ihr Seidemann-Team vor Ort

Sie benötigen eine Neugestaltung Ihres Gartens und das alles chemie- und pestizidfrei? Wir bieten Ihnen umfangreiche Dienstleistungen für Innen-und Außenbereiche an.

Familienbetrieb mit hohem sozialen Engagement

Schon seit über 20 Jahren beschäftigen wir in unserem Unternehmen Menschen mit körperlicher oder geistiger Beeinträchtigung. Wir sind der Meinung, dass jeder Mensch das Recht hat einer wertvollen Beschäftigung nachzugehen.

Über uns

Unsere Töpfe
sind 100%
plastikfrei.

Seit einigen Jahren ist uns das Ziel gelungen, die
Produktion unserer Pflanzen und Blumen auf Töpfe aus
natürlichen Materialien wie Hanffaserund Holzfaser umzustellen,
die mit in die Erde eingepflanzt werden können.

mehr dazu

Leistungen & Sortiment

Alles rund um Garten,
Terrasse oder Wohnen
Bio-Produktion

Wir bieten Ihnen das umfangreichste Sortiment an Bio-Pflanzen in ganz Österreich: Bio-Blumen, Bio-Kräuter oder Bio-Gemüsepflanzen wachsen nach strengen Richtlinien in unseren Gewächshäusern. Frei von Pestiziden und unnötigen Chemie-Einsatz!

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Seidemann vor Ort

Ihr Rasen sollte gemäht werden und Ihre Sträucher geschnitten? Unser erfahrenes Fachpersonal erledigt das für Sie. Wir planen und beraten Sie auch bei der Neugestaltung Ihrer Gartenflächen, Ihrer Terrassen oder Innenräume.

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Serviceleistungen

Wir überwintern Ihre nicht winterharten Kübelpflanzen, begrünen Ihre Veranstaltung mit unseren Leihpflanzen und liefern Ihnen Ihren Einkauf vor die Türe. Mit den Services von Seidemann sind Sie immer bestens versorgt.

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Sortiment

Tauchen Sie ein in die bunte Welt des Blumenparks… ein Meer aus Garten- und Zimmerpflanzen erwartet Sie. Hier finden Sie alles rund um die Pflanze und trendige Dekoartikel!

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News & Veranstaltungen

Immer was los im
Blumenpark!

Besuchen Sie eine unserer zahlreichen Veranstaltungen über das ganze Jahr. Fachveranstaltungen und Workshops erfreuen unsere Besucher genauso wie unsere beliebte Musikmatinee!

Gartenakademie
Samstag, 07. Feber 2026
Gartenakademie mit Gerda Walton & Erwin Seidemann Feber

Am Samstag, den 07. Feber um 15 Uhr ist es wieder so weit!

Gartenakademie mit Gerda & Erwin

Am Samstag, den 07. Feber um 15 Uhr ist es wieder soweit!

Gerda Walton und Erwin Seidemann sprechen wieder über aktuelle Garten-Themen, Tipps rund um Pflanzen & Blumen und neuste Pflanztrends.

UNSERE THEMEN:

Erste Vorfrühlingsblüher

• Ungeduldige Winterblüher

• Gehölzschnitt

• Schneerosen & Kamelien

• Blick ins Überwinterungsquartier


Der Eintritt ist frei!

Zur Gartenakademie im Blumenpark sind alle herzlich eingeladen, die ein Herz für Blumen und Pflanzen haben, Garten-Anfänger und Fortgeschrittene.

Machen Sie Freunde, Verwandte, Bekannte und Nachbarn auf unsere kostenlosen Veranstaltungen aufmerksam und schauen Sie vorbei.

zur Veranstaltung
Valentinstag
13.02.26
Valentins-Warm up

Am Abend vor dem Valentinstag wird es im Blumenpark romantisch! Von 17.00 bis 19.00 Uhr gibt es minus 10% auf alle Valentinsgeschenke – und das bei Prosecco und einem kühlen Bier!

Valentins-Warm up

Am Abend vor dem Valentinstag wird es im Blumenpark romantisch!

Von 17.00 bis 19.00 Uhr gibt es minus 10% auf alle Valentinsgeschenke (nicht gültig auf Gutscheine) – und das bei Prosecco und einem kühlen Bier.

Entdecken Sie wunderschöne Rosen und Tulpen als Schnittblumen, traumhaft schöne Orchideen in einer riesigen Auswahl, blühende Zimmerpflanzen und vieles mehr.
 
13. Feber von 17.00 bis 19.00 Uhr.

Einfach vorbeischauen, der Eintritt ist frei!

zur Veranstaltung
Weihnachten
Samstag, 20. Dezember 2025
Weihnachtszauber im Blumenpark

Musiknachmittag mit Markus & Andreas. Mit Punsch und Kiachl. Der Eintritt ist frei!

Musiknachmittag mit Markus & Andreas.

Mit Punsch und Kiachl, Christbäumen, handgefertigten Gestecken und Kränzen, weihnachtlichen Deko-Ideen, Tiroler Weihnachtssternen & Amaryllis und vieles mehr...

Der Eintritt ist frei!

zur Veranstaltung
Angebote & Aktionen
29.1.2026
Frühlingskorb Valentino

Frühlingskorb Valentino mit 3 duftenden Frühlingsblühern aus eigenem Bio-Anbau ab nur € 13,95!

mehr Infos
Angebote & Aktionen
29.1.2026
Frischer Salat, zum sofortigen Verzehr geeignet!

Unsere knackige Pflücksalatmischung frisch geerntet aus eigenem Anbau‍Per 100 Gramm nur € 2,95.

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Angebote & Aktionen
18.12.2025
Zimmerpflanzen Abverkauf

Jetzt großer Abverkauf: Alle Zimmerpflanzen in –50% Aktion! Ausgenommen sind Orchideen, aufgarnierte Pflanzen und Amaryllis.

mehr Infos

Erwins Gartenschule

Gartenfreuden für
Gartenfreunde

Unsere monatliche Gartenschule von und mit Erwin Seidemann und Gerda Walton. Hier werden aktuelle Gartenthemen behandelt und Pflanzenneuheiten präsentiert.

Aussaat
Frühling
6.2.2026
Aussaat und Vorkultur von Gemüse, Kräutern und Blumen

Wenn man draußen noch wenig bis gar nichts an Arbeiten verrichten kann, so ist die Vorbereitung auf die Zeit, wenn es dann möglich ist, umso wichtiger.

Auch wenn die meisten Gärtnereien und Pflanzenanbieter wohl „fertige“ Jungpflanzen anbieten, so ist der Reiz, etwas selbst von Grund auf heranzuziehen ein nicht zu verachtender.

Mit ein wenig Geschick kann man nämlich zu Hause sehr leicht Pflanzen aller Art heranziehen. Zwar gibt es auch problematische Pflanzenarten, aber im Allgemeinen ist vor allem die Anzucht von Blumen usw. absolut kein Problem. Die meisten Pflanzen kann man schon dann im Zimmer aussäen, wenn es draußen noch sehr frostig ist. Aufgrund des zeitlichen Vorsprungs blühen derart gezogene Pflanzen früher als zu einem späteren Zeitpunkt im Freien ausgesäte Pflanzen. Diese Art der Vorkultur darf man natürlich nicht übertreiben: Viel zu früh ausgesäte Pflanzen entwickeln sich zu einer Zeit, in der zu wenig Licht und zu hohe Zimmer-Temperaturen herrschen. Das Resultat sind dünne, schwache Pflanzen.

Viele Pflanzen wie Chili, Begonien, Paprika, aber auch winterharte Blütenstauden und auch frühes Gemüse (Salate, Kohlrabi) und dergleichen gehören bereits Ende Jänner, Anfang Februar gesät, damit man im zwischen März und Mai schon kräftige Auspflanzware bekommt.

 

Was braucht es?

Gewächshaus

Zuerst einmal braucht man ein kleines Zimmergewächshaus, respektive ein Minigewächshaus. Diese werden in den unterschiedlichsten Ausführungen verkauft. Empfehlenswert sind solche aus stabilem Material und einem hohen, durchsichtigen Deckel, damit die Pflanzen Platz zum Wachsen haben und der Lichteinfall nicht durch das Gewächshaus unnötig beschränkt wird.

 

Pflanzschalen, Anzuchtgefässe

Nicht unbedingt erforderlich aber mitunter hilfreich sind Pflanzschalen, die meistens aus Folie geformt sind und aneinanderhängende Töpfe bilden. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass diese möglichst gut in das Gewächshaus passen. Ideal ist, wenn ein oder mehrere Pflanzschalen ohne Platzverschwendung hineinpassen. Bei größeren, empfindlichen oder rasch wachsenden Pflanzen kann es sinnvoll sein, statt in Pflanzschalen gleich in einzelne Anzuchttöpfe (können sogar Joghurtbecher oder Eierbecher sein) zu säen, die man ins Gewächshaus stellt. Besonders vorteilhaft sind hierbei quadratische Töpfe, da man diese ohne Platzverlust sehr gut aneinanderreihen kann. Oft sind diese aber sehr schwer zu bekommen.

 

Anzuchtsubstrat

Das Anzuchtsubstrat ist ein wenig heikel. Einerseits muss es unbedingt nährstoffarm sein, andererseits muss es Wasser gut speichern können aber trotzdem durchlässig sein. Weiteres darf es keine Pilzsporen usw. enthalten. Früher nahmen (und nehmen heute noch) Kundige sogenannte Wurmerde, d.h. die charakteristisch aussehende Hinterlassenschaft von Regenwürmern, die dank Durchlauf durch den Verdauungsapparat der Regenwürmer erstens nährstoffarm und zweitens fast "keimfrei" ist. Das Einsammeln ist allerdings sehr mühselig, und die Wurmerde ist eher kompakt und keineswegs luftig. Eine hervorragende Alternative dazu ist eine gute, nährstoffarme Aussaaterde aus dem Fachhandel.

 

Samen

Samen kann man selbst ernten. Wem das zu aufwendig ist oder nicht die Möglichkeit dazu hat, kann Saatgut auch kaufen. Biosaatgut ist der Vorzug zu geben. Angeboten werden vor allem Blumen- und Gemüsesamen. Achten sollte man insbesondere darauf, dass das Saatgut frisch ist, d.h. nicht schon Jahre in einem Regal verstaubt ist. Denn je frischer der Samen ist, desto höher ist auch die Keimfähigkeit. Üblich bei empfindlichem Samen sind sogenannte Keimschutzverpackungen: In einer bedruckten Papiertüte befindet sich ein Beutelchen aus mit Aluminium beschichteter Kunststofffolie, die aufgrund ihrer Dichtheit Feuchtigkeit weder entweichen noch hereinkommen lässt, so dass das Saatgut erstens nicht infolge Feuchtigkeitseinwirkung ankeimen kann (und dann wegen Wassermangel abstirbt) und zweitens länger frisch bleibt. Solche Packungen sollte man vollständig aufbrauchen oder bei Teilentnahme sehr sorgsam (=dicht) wieder verschließen.

 

Aussaat

Es gibt zwei Methoden: Entweder füllt man die Bodenschale des Zimmergewächshauses direkt mit Anzuchtsubstrat und sät in kleine Rillen, die mit einem, Bleistift o.ä. gezogen werden, oder aber man verwendet Anzuchttöpfe zum Beispiel aus Holzfaser, die mit dem Substrat gefüllt werden. In beiden Fällen wird das Substrat leicht angedrückt und sorgt damit für eine ebene, glatte Oberfläche.

Gesät wird dünn und gleichmäßig entweder in die Rillen oder die Töpfe, nicht zu vieleSamen an einer Stelle. Meistens genügt ein geringer Bruchteil des Inhalts einer Samenpackung.

Sofern es sich um Lichtkeimer handelt – auf der Packung steht dann "nicht mit Erde bedecken" o.ä., drückt man den Samen nur leicht an. Dies aber nur, wenn nicht aufgrund der geringen Größe die Gefahr besteht, dass er am Finger haften bleibt.

Dunkelkeimer (d.h. Samen ohne diese Anmerkung auf der Packung) werden mit ein wenig Substrat bedeckt, welches leicht angedrückt wird. Faustregel: Je größer der Samen desto dicker die Substratschicht. Angefangen von wenigen Millimetern bei sehr feinem Samen (d.h. der Mindestdicke, die man auftragen kann) sollte die bedeckende Substratschicht bei größerem Samen in der Regel etwa ein- bis dreimal so dick sein wie der Durchmesser des Samens.

 

Wichtig

Sofort aufschreiben, was wohin gesät wurde. Es wäre zu schade, wenn später die Tomaten als Blumen in den Balkonkasten vereinzelt würden und man sich auf der anderen Seite wundert, warum die Lobelien im Garten so klein bleiben und keine Früchteansetzen, aber richtig schön blühen!

Noch besser als eine Skizze, die man imLaufe der Wochen oder sogar Monate verlieren kann, sind Pflanzenstecker. Das sind kleine Plastikstreifen, die man beschriftet am Rand in die einzelnen Aussaatreihen oder Töpfe steckt.

Es empfiehlt sich, in Sätzen zu säen - und zwar so, dass trotz unterschiedlich langer Keimzeit die Samen zu etwa der gleichen Zeit die ersten Blättchen bilden. Denn während der Keimung sind meistens etwas andere Umweltbedingungen erforderlich als während der weiteren Kultur. Gleichfalls wichtig ist, dass die Pflanzen ähnliche Ansprüche während der Anzucht stellen, da man es sonst nur einer Art recht machen kann und die andere eventuell sogar eingeht. Wenn man Pflanzen mit stark unterschiedlichen Bedürfnissen anziehen will, braucht man mehr als ein Zimmergewächshaus. Ein zugegebenermaßen krasses Beispiel: Enzian braucht nach der Aussaat eine gute Zeit lang Frost, damit der Samen keimt; bestimmte Palmenarten keimen hingegen nicht unter 30 °C.

Anzucht

Nachdem die Aussaat erfolgt ist, brauchen die meisten Samen eine etwas erhöhte, aber auch nicht zu hohe Temperatur, um schnell und zuverlässig zu keimen.

20-25 °C sind für die meisten Samen optimal. Sofern es sich nicht um Lichtkeimer handelt, tut es für die Dauer der Keimung auch ein dunkler Platz wie z.B. der Heizkeller, der vor allem bei älteren Heizungsanlagen nicht selten eine günstige Temperatur aufweist: Man muss darauf achten, dass die Temperatur nie über 30°C geht, davor gehört kurz gelüftet, zu hohe Temperatur verzögert die Keimung.

Die Lüftungsklappen des Zimmergewächshauses hält man geschlossen, so dass kein Wasserdampf entweichen kann. Da das Substrat bei der Aussaat leicht feucht war, braucht man, solange man das Gewächshaus geschlossen hält, nicht zu wässern. Dass der Klarsichtdeckel von innen beschlägt, ist dabei völlig normal.

Draufschauen, ob schon was keimt! Bei Aufbewahrung an einem dunklen Ort ist dann der Zeitpunkt gekommen, das Gewächshaus an einen möglichst hellen Platz zu bringen. Auch hier sollte die Temperatur tagsüber möglichst nicht unter 20 °C liegen.

Sobald alle Arten gekeimt sind, werden die Lüftungsklappen geöffnet. Ab diesem Zeitpunkt muss man auch ab und zu wässern. Dies geschieht mit dem Wassesprüher. Hierbei muss man darauf achten, so sanft wie möglich zu sprühen, denn so manchen zarten Sämling kann man mit dem Wassersprüher sehr leicht sozusagen aus den Socken blasen. Es reicht, wenn die Oberfläche des Substrats leicht (!!!) feucht ist. Sümpfe und Moore mögen die wenigsten Sämlinge. Wichtig ist, dass während der ersten Wochen nur gewässert und nicht gedüngt wird, damit sich die Wurzeln gut entwickeln.

 

Pikieren/Vereinzeln

Nachdem die Keimblätter zum Vorschein gekommen sind und die ersten kleinen Laubblättchen zu sehen sind, empfiehlt es sich, die Pflanzen etwas kühler zu fahren und auch zu vereinzeln. Da verwendet man unter Umständen die gleiche, aber nicht dieselbe Erde! Hier können kleine Töpfchen oder Joghurtbecher zur Anwendung kommen, die Pflanzen werden vereinzelt, bis sie die gewünschte, topffertige Größe knapp vorder Auspflanzung erreicht haben.

Alles, was man für die Aussaat und Vorkultur braucht, bekommt man bei uns im Blumenpark Seidemann in Völs/Kematen.

Einfach vorbeischauen und beraten lassen!

Jetzt ist es Zeit für die Aussaat.

zum Beitrag
Zimmerpflanzen
Orchideen
Büropflanzen
30.1.2026
Farbe im Winter. Das Blühpflanzen-Ranking Indoor

Draußen ist es ziemlich grau in grau, daher stellen wir heute die beliebtesten Blühpflanzen fürs Zimmer vor.

Zweifelsohne sind die Orchideen im Allgemeinen die beliebtesten, doch es gibt auch andere, wunderschöne Pflanzen für drinnen:

1. Orchideen

Unterschiedlich im Anspruch, meistens heller Standort ohne Direktsonne; Temperatur ganzjährig 20 °C oder drüber; Luftfeuchtigkeit höher sein; kalkarmes Gießwasser; brauchen meist wenig Wasser (alle 2 Wochen im Schnitt); Orchideendünger; Ruhezeiten beachten!

2. Zimmerbegonien

Blüten in allen Farben (außer blau) ganzjährig; relative Anfälligkeit gegenüber Läusen und Mehltau; Temperatur 20-22°C; wöchentlich düngen; nach der Blüte Rückschnitt erforderlich; im Sommer ins Freie pflanzbar; im Winter sonnig, im Sommer Halbschatten.

3. Bromelien

Brauchen hohe Luftfeuchtigkeit; ganzjährig blühfähig, aber Blühreiz meist nur durch höheren Azetylen Gehalt (Apfel in den Trichter legen); kalkarm gießen; regelmäßig Dünger ganzjährig;Temperatur stets über 20°C.

4. Azaleen

Heller Standort; 15-18°C; keine Luft- und Ballentrockenheit erwünscht, am besten 1x wöchentlich tauchen, dann wieder abtrocknen lassen.

5. Hibiskus

Achtung lausempfindlich! Temperatur ganzjährig 15-20°C; verträgt keine Trockenheit, aber auch nie vernässen; während der Blüte wöchentlich düngen, dann alle 2 Wochen; kein Zug; kalkarmes Gießwasser.

6. Kalanchoe / Flammendes Kätchen

Ganzjährigganz mäßige Feuchtigkeit; heller Standort (auch volle Sonne); blüht sehr lange (über 6 Monate) am Stück, danach Rückschnitt. Alle 2 Wochen düngen; ist eher wie eine Sukkulente anzusehen.

7. Einblatt / Spathipyllum

Keine direkte Sonne; eher im Schatten sehr gut ganzjährig blühfähig; ganzjährig wöchentlich düngen und niemals austrocknen lassen; stets über 20°C. Sehr anspruchslos in Räumen mit niedriger Luftfeuchte.

8.  Flamingoblume

Keine Direktsonne; Luftfeuchtigkeiterhöht; kein Kalkwasser; keine Ballentrockenheit; regelmäßig Dünger ganzjährig;kein Zug; ganzjährig über 20°C.

9. Alpenveilchen / Cyclame

Idealtemperatur 15-18°C, will keinen warmen Fuß; heller Raum; Herbst- bis Frühjahrsblüher; Verblühtes durch Herausdrehen aus der Knolle lösen; mäßig Wasser.

10. Usambaraveilchen / Saintpaulia

Nicht aufs Blatt gießen, mäßige Feuchtigkeit; ganzjährig blühfähig; stets gleiche Temperatur um 20°C; heller Fensterplatz nord- oder ostseitig; keine direkteSonne; keine Staunässe.

Draußen ist es ziemlich grau in grau, daher stellen wir heute die beliebtesten Blühpflanzen fürs Zimmer vor.

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Insekten
Trauermücken
23.1.2026
Trauermücken

Trauermücken sind Sumpfmücken (die weniger aggressiv sind), die uns schon unsympathisch werden können, zumal sie – ähnlich wie Fruchtmücken – in den Tagesablauf „eingreifen“ könnten.

 

Was sind Trauermücken und woran erkennt man sie?

Trauermücken sind kleine Mücken. Sie werden zwischen vier und sieben Millimeter groß. In der Natur gelten sie als Nützlinge, da ihre Larven organisches Material zersetzen. Vor allem in den Frühjahr, Winter und auch im Herbst nisten sie sich jedoch gerne im Topf von Zimmerpflanzen ein und werden so zu lästigen Schädlingen. Sie können aber auch im Garten auftreten.

Es gibt etwa 350 verschiedene Arten der Trauermücke. Weltweit findet man rund 600 Arten. Die Schädlinge legen ihre 200 Eier in die feuchte Erde. Dort entwickeln sich die grauweißen Trauermückenlarven. Sie werden etwa sieben Millimeter lang, sie treten gut 5-7 Tage nach der Eiablage auf und fressen an den jungen Pflanzenwurzeln. Nach 14 Tagen verpuppen sie sich. Die erwachsenen Fliegen leben dann für ca. fünf Tage. Die gesamte Lebensdauer einer Trauermücke beträgt etwa vier Wochen.

Trauermücken werden oft in minderwertiger Blumenerde ins Haus eingeschleppt, können aber auch durchs offene Fenster in die Wohnung gelangen. Einen Befall erkennt man an kleinen Schwärmen über den Pflanzen, die auffliegen, wenn man die Pflanze gießt

Warum Trauermücken bekämpfen?

Die erwachsene Trauermücke ist lästig, kann aber den Topfpflanzen nichts anhaben. Das Problem: Sie vermehrt sich rasant. Ihre Larven ernähren sich von den Wurzeln der Topf-Pflanzen und fügen ihnen so erheblichen Schaden zu. Vor allem junge Pflanzen bzw. Keimlinge können absterben, da ihre zerstörten Wurzeln Wasser und Nährstoffe nicht mehr genügend aufnehmen.

Des Weiteren sind von Trauermücken befallene Pflanzen anfälliger für weitere Krankheiten,vor allem für bakterielle Infektionen. Ältere Pflanzen fangen dann schnell an, zu schwächeln. Auch das Wachstum wirdgestört.

Einfache Hausmittel gegen Trauermücken

Was mögen Trauermücken nicht? Wie lange dauert es, bis Trauermücken weg sind? Hausmittel können der erste Schritt im Kampf gegen Trauermücken sein.

Knoblauch: Knoblauch enthält den schwefelhaltigen Stoff Allicin, der die Larven der Trauermücke abtötet. Die Spitze von einer Zehe abschneiden und die Zehe in die Erde im Topf stecken! Ideal ist auch die Verwendung von Knoblauchextrakt. 10ml auf 1 Liter Wasser geben und damit die Pflanzen gießen!

Petersilie: Die Inhaltsstoffe der Petersilie wirken abschreckend auf Trauermücken, sodass die kleinen Fliegen die Topf-Pflanzen einfach meiden. Petersilie klein gehackt.

Backpulver: Backpulver oder auch Natron sind kosten günstig und leicht anwendbar bei der Bekämpfung von Trauermücken. Mit einem Sieb über der Erde im Blumentopf verteilen und etwas anfeuchten!

Lavendelöl: Lavendelöl hat eine gute Wirkung gegen die Larven selbst. Bereits erwachsene Fliegen können sich dennoch weiter fortpflanzen. Deshalb sollten diese Mittel wiederholt eingesetzt werden.

Neemöl: Neemöl (manchmal auch Niemöl geschrieben) stammt aus einem tropischen Baum und gilt schon lange Zeit als wirksamer Schädlingsbekämpfer. Zehn Milliliter in einen Liter Wasser und die befallene Pflanze mit der Lösung gießen! Neemöl ist gut verträglich für Mensch, Tier und Umwelt. Es unterstützt sogar das Wachstum und die Widerstandskraft von Pflanzen.

Andere Mittel zur Bekämpfung von Trauermücken

Erde austauschen: Bei sehr starkem Befall sollte die Blumenerde komplett ausgetauscht werden. Die Wurzeln auswaschen und neue Erde nehmen, am besten qualitativ hochwertige. Keine alte, stehen gelassene Erde verwenden!

Gelbfalle: Gelbfallen, auch Gelbtafeln genannt, sind klebrige Stecker oder Tafeln in gelber Farbe. Sie werden in die Erde der Blumentöpfe gesteckt und fangen dort die Fliegen ein. So können sich diese nicht weiterfortpflanzen. Gelbfallen sind ein gängiges und sehr effektives Mittel auch gegen andere Schädlinge im Haus.

Quarzsand: Eine dünne Schicht trockener Quarzsand auf der Blumenerde hindert Trauermücken daran, ihre Eier abzulegen. Da die Larven sich nur in feuchter Erde entwickeln können, sollte man das Gießen für einige Zeit reduzieren, sodass der Sand ganz trocken ist.

Nützlinge: Trauermücken lassen sich gut mit anderen kleinen Lebewesen bekämpfen. Nützlinge wie Nematoden sind kleine Fadenwürmer, die die Larven abtöten. Die Nematoden in lauwarmes Gießwasser geben und befallene Pflanzen für zwei bis drei Wochen einmal wöchentlich behandeln! Nematoden sind ungefährlich für Mensch, Tier und Pflanzen und sind im Fachhandel erhältlich übers Internet. Auch Bodenraubmilben sind sehr wirksame, natürliche Fraß Feinde, die man guteinsetzen kann.

FleischfressendePflanzen: Fleischfressende Pflanzen locken Trauermücken an und fangen sie mit ihren klebrigen Blätternein. Besonders gut geeignet ist das Fettkraut. Einfach in die Nähe von befallenen Pflanzen platzieren ist effektiv und zugleich interessant zubeobachten.

 

Trauermücken vorbeugen

Ausschließlich hochwertige Blumenerde verwenden! Die Säcke sollten gut verschlossen und nicht beschädigt sein. Eigene Komposterde zu verwenden, kann problematisch sein, vorallem, wenn sie nicht 100% verrottet ist, das kann auch mit frischem Stallmistoder sogar frischer Schafwolle als Dünger passieren.

 

Sind Trauermücken gefährlich für den Menschen?

Trauermücken sind mit den Stechmücken verwandt, stechen aber selbst nicht wie gewöhnliche Mücken. Sie übertragen auch keine Krankheiten. Die erwachsenen Fliegen sind für Mensch,Tier und Natur absolut ungefährlich. Ausschließlich die Larven können den Pflanzen schaden. Vor allem junge Pflanzen, Setzlinge und Stecklinge können absterben, wenn sie befallen werden. Ältere Pflanzen gehen in der Regel nicht ein, können aber schwächeln und inihrem Wachstum gestört werden.

Trauermücken-Problematik: Was fliegt dann da bei meinen Töpfen herum? Einfache Hausmittel gegen die kleinen Insekten.

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